
Ein wichtiger Bestandteil aller BTZ-Bildungsangebote ist die psychosoziale Betreuung.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten während der gesamten Maßnahme mit den psychosozialen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BTZ zusammen. So entsteht die notwendige Vertrauensbasis, um auch individuelle Probleme zu lösen.
Basis der psychosozialen Arbeit ist der systemische Beratungsansatz aus der Familientherapie.
Jeder Mensch, so der Ansatz, handelt in einem Netz menschlicher Beziehungen zu Partnerinnen und Partnern, zu professionellen Helferinnen und Helfern, zu Kolleginnen und Kollegen, zu Vorgesetzten im Beruf und besonders zur Familie.
In der täglichen Praxis des Beruflichen Trainingszentrums erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Verhaltensmuster nicht allgemeingültig sind. Wenn diese beispielsweise in der Familie sinnvoll waren, können sie für die Bewältigung des zukünftigen beruflichen und privaten Alltags ungeeignet sein. Im Laufe des Trainings lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit psychosozialer Unterstützung alternative Handlungsstrategien im Umgang mit sich und anderen zu entwickeln.
Wir begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch während ihres externen Praktikums.
Regelmäßige Gespräche mit jedem Einzelnen, Gruppengespräche und Gespräche mit Familienangehörigen fördern das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erweitern ihr Repertoire an Lösungsstrategien. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sie die neu erlernten beruflichen Fähigkeiten in der Praxis umsetzen können.
Eine therapeutische Zusatzausbildung der BTZ-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in systemischer Familientherapie und anderen therapeutischen Verfahren, wie beispielsweise Verhaltenstherapie, halten wir für selbstverständlich. In Teamkonferenzen und in der externen systemischen Supervision reflektieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich das eigene Verhalten.
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