19.02
2020

Was kommt nach der Klinik?

Ellen Sehn-Stiebinger, Case-Managerin im Assessment, und Dr. Brigitte Schmitt-Bantel, Nervenärztin in der Institutsambulanz (v.l.), erklärten die Unterstützung für Menschen mit AD(H)S. (Foto: SRH)

Wie geht es beruflich weiter? Diese Frage stellt sich nach einer Krankheit oder einem Unfall oft schon in der Klinik. Eine Fachtagung für Kliniksozialdienste informierte über die Leistungen der beruflichen Rehabilitation in Heidelberg.

Vor einer beruflichen Reha helfen Kliniksozialdienste als Bindeglied zwischen der Klinik, den Patienten und externen Angeboten. Dafür müssen die Sozialarbeiter allerdings wissen, welche Möglichkeiten der Unterstützung es gibt. Darüber informierten Kolleginnen und Kollegen bei der 11. Fachtagung für Kliniksozialdienste am 11. Februar im Berufsförderungswerk Heidelberg.

Der Fokus lag diesmal auf Zielgruppen, für die oft nicht der nächstbeste Weg möglich ist: Fachkräfte in Gesundheitsberufen sind gesucht – doch die körperlichen Anforderungen machen oft Alternativen nötig. Dieter Gogg, Schulleiter des Berufskollegs MDA der SRH Fachschule, zeigte, welche Chancen der Beruf „Medizinische Dokumentationsassistenz“ bietet. Kolleginnen aus der Hörbehindertenbetreuung, dem Assessment und der Institutsambulanz erläuterten, wie Menschen mit Hörschädigung oder AD(H)S im Alltag unterstützt werden können.

Oft ist der Einstieg ins Lernen aus dem Beruf heraus nicht leicht. Sozialarbeiterin Heike Archut gab hilfreiche Techniken weiter. Wie die Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungen (EUTB) Menschen mit Einschränkungen im Alltag unterstützen, erklärte eine Sozialarbeiterin von der EUTB Darmstadt.

Zurück
Kontakt
Ausbildung
News
Info-Events
Karriere